60 Jahre MINI

Man's World zu Besuch in Oxford

Unser Main Partner hat uns zur Werks-Besichtigung
in Oxford eingeladen. Was für ein Erlebnis!

Heritage und Innovation

Der Kultfilm The Italian Job (1969) kam gerade einmal 10 Jahre nach der Lancierung von Mini (1959) heraus und hat den Erfolg der Marke MINI wesentlich geprägt. Anlässlich des 60 Jahre MINI- und 50 Jahre Italian Job-Jubiläums wurde in Oxford gebührend gefeiert. Man’s World war eingeladen und hell begeistert!

1959. A legend is born.

Nachdem Alec Issigonis überzeugt werden konnte, zurück zu Morris Motors zu kommen, wurde dieser gebrieft, ein neues kleines Familienauto zu entwerfen. Kurz darauf entstand der Prototyp Morris Mini Minor im Juli 1958. Und 10 Monate später wurde der erste Mini lanciert, ein Meilenstein im Kleinwagen-Design der nächsten 50 Jahre.

«AN EXPERT IS SOMEONE WHO TELLS YOU WHY YOU CAN’T DO SOMETHING.” – Sir Alec Issigonis (1906 – 1988), Chief Designer, Morris Minor and classic Mini. Bild: MINI

MINI Plant in Oxford

Nach der kurzen und komfortablen Reise in Begleitung der Presseabteilung von MINI Schweiz ging es direkt nach Oxford ins Werk. Bis zu 1'000 Fahrzeuge am Tag werden dort produziert, alle 67 Sekunden ein Fahrzeug. Über 11 Millionen Fahrzeuge wurden in diesem Werk seit 1913 hergestellt, seit 1959 auch MINI, wovon über 80% weltweit in über 110 Länder exportiert wurden.


Mitglied der Man’s World Geschäftsleitung Daniel Rasumowsky auf der Werksführung. Bild: Man’s World. 

Sämtliche Fahrzeuge werden «on demand» produziert, wurden also bereits bestellt. Und mit 15'000'000'000'000'000 Möglichkeiten zur Konfiguration ist kaum ein Fahrzeug mit einem anderen identisch, wohlgemerkt bei über 250'000 Fahrzeugen, die jährlich in Oxford produziert werden. Wer rechnen kann, bemerkt, dass nicht die ganze Zeit produziert wird. Korrekt, an den meisten Wochenenden werden die weit über tausend Roboter und Produktionsanlagen gewartet, sofern keine Zusatzproduktion erforderlich ist.

Heute beschäftigt das Werk in Oxford rund 4'000 Mitarbeiter, in den 1960ern waren es deren 28'000.

Tausend Roboter in der ersten Halle

In der ersten Produktionshalle wird das Chassis fast gänzlich vollautomatisch hergestellt. Über 1'000 Roboter formen, nieten und schweissen (mit 4'000 – 6'000 Schweisspunkten) den Grundstein eines jeden MINI. Und damit auch ja nichts schief geht, werden für jedes Chassis insgesamt 502 Laser-Mess-Checks durchgeführt und mit dem perfekten CAD-Modell abgeglichen.

Roboter in der ersten Produktionshalle, die das Chassis der Minis herstellen. Bild: MINI

Die Präzision und Koordination, mit welcher die Roboter, vorwiegend ABB-Maschinen, hier 24-Stunden arbeiten, ist atemberaubend.

The Paint Shop

Den “Paint Shop” durften wir leider nicht betreten. Dass aus Gesundheits- und Sterilitätsgründen auch keine Produktionsmitarbeiter den Raum selbst betreten war uns allerdings Trost genug. Hier wird das Chassis gemäss Bestellung vollautomatisch gespritzt und dann durch einen Brückentrakt in die Assembly Halle befördert.

Ein MINI im Paint Shop. Bild: MINI.

Assembly Hall – Ein Meisterwerk von Mensch und Maschine

In dieser Halle absolviert jeder «Unit» den Weg vom Chassis bis zum fertiggestellten Fahrzeug, transportfertig für den Weg zum neuen Besitzer. Entsprechend eindrücklich ist auch der Einbau verschiedener Komponenten, Elektronik, von Sitzen, Türen und natürlich des Motors. 

 

Bilder: MINI

Am Schluss werden die Räder angebracht und die diversen Fahrzeug-Flüssigkeiten sowie genügend Treibstoff für die Auslieferung eingefüllt.

Raus in eine Welt, die so «mini» nicht ist…

Einmal fertiggestellt, untergeht jeder MINI eine Serie von Programm-Checks, Fahrwerkkontrollen und elektronischen Tests. Danach werden die Fahrzeuge ausserhalb der Halle am werkseigenen Bahnhof aufliniert. Hier beginnt die Reise eines jeden MINI in über 110 Länder auf der Welt.

Bereit für den Weg zu ihrem neuen Besitzer im Werkseigenen Bahnhof. Bild: MINI.

Nachbildung von Stunts im Stil von The Italian Job

Vor dem Screening wird der Präzisions-Stuntfahrer Paul Swift einige der Stunts aus dem Film rund um das MINI-Werk nachbilden, in dem täglich mehr als 1.000 MINIs gebaut werden.

 

Teil der ursprünglichen Crew von The Italian Job wohnt nachgestellten Stunts mit MINI Replika bei. Bilder: MINI

Jubiläums Event und The Italian Job

Wer James Bond Filme im Stil der 60er und 70er Jahre mag und noch nicht wusste, dass der Film The Italian Job aus 2003 auf der Original-Version von 1969 basiert, der dürfte sich erfreuen an einem nostalgischen Filme-Abend mit reichlich Britischem Humor, Stil und italienischen Kulissen. Nebst Michael Caine gibt es einen Protagonisten, ohne den der geplante «Job» nicht erfolgreich ausgegangen wäre: MINI.

Nach der Werksführung ging es direkt ins Visitor Center, welches für den Abend zum Kino-Saal umgebaut wurde. Dort versammelte MINI die Autos und Stars von The Italian Job zu einer einzigartigen Doppelfeier. 60 Jahre, seit der erste Mini in Oxford vom Band lief, und 50 Jahre, seit The Italian Job im Juni 1969 in London uraufgeführt wurde.

Die nachgebildeten MINI an der Jubiläumsveranstaltung in Oxford. Bild: MINI

 

Der mit dem Oscar ausgezeichnete Produzent Michael Deeley war Ehrengast, zusammen mit dem Schauspieler Robert Powell, Hazel Collinson, der Frau des Regisseurs Peter Collinson und David Salomone, der für die Beschaffung der Autos für den Film verantwortlich war und auch als Michael Caines Fahrer vor der Kamera stand. Die Anekdoten der Gäste waren unterhaltsam und wild: Vom Regisseur Peter Collinson als Gentleman, der seine Frau durch den Wintergarten direkt ins Wohnzimmer gefahren hat. Von David Salomone, der diverse waghalsige Manöver der Crew in Italien auf öffentlicher Strasse geschildert hat, sowie die Verhaftung eines Crew-Mitglieds in England, das einen der Minis zurückfuhr, der nicht nur immer noch mit dem Autokennzeichen vom Filmset rumfuhr, sondern darüber hinaus den gesamten (wohlgemerkt eher kleinen) Kofferraum voller Goldbarren gefüllt hatte. Gefälschte Goldbarren versteht sich…

Im Bild unter anderem der Schauspieler Robert Powell (ganz links), Fahrzeug-Koordinator und Schauspieler David Salomone (2.v.l.), Produzent Michael Deeley (3.v.l.), und Hazel Collinson (5.v.l.). Bild: MINI.

Die 300 Gäste der Jubiläumsveranstaltung wurden mit einer eigens für die Veranstaltung aufgenommenen Nachricht des Filmstars Sir Michael Caine begrüsst, bevor die Originalversion von The Italian Job auf der Grossleinwand abgespielt wurde.

Die Gäste vor dem Screening von The Italian Job in Oxford. Bild: MINI.

Der Film enthält eine der besten Verfolgungsjagden aller Zeiten - was dazu beigetragen hat, dass MINI zum weltweiten Erfolg wurde - sowie eine unvergessliche Eröffnungssequenz, in der das Auto nach einem schönen Superauto sein explosives Ende erlebt.

Quelle: movieclips.com

Obwohl die Minis während und nach dem Filmen zerstört wurden, wurde für die Veranstaltung in Oxford ein authentisches Trio von Mark I Minis in authentischer Film-Ausführung zusammengebracht.

Von den angebotenen Supersportwagen überlebten nur wenige, aber MINI begab sich auf eine aufwändige Suche, um erstmals seit der Entstehung des Filmes 1969 den originalgetreuen Jaguar E Type, das Aston Martin DB4 Convertible und einen Lamborghini Miura aus dem Film vereint zu zeigen.

Die Sportwagen, die eigens für die Veranstaltung nach Oxford gebracht wurden. Bild: MINI

Vielen Dank an dieser Stelle für die Einladung von MINI, und passend zur Jahreszahl: Bis 120!

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