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Besuch beim Urologen: Wann sollte man(n) zum Check und wieso?

 

 An Hodenkrebs erkranken in der Schweiz jährlich rund 460 Männer. Das sind 2 % aller Krebserkrankungen bei Männern. Hodenkrebs betrifft vor allem Jüngere: Gut 80 % der Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose noch keine 50 Jahre alt.

Prostatakarzinom ist die am häufigsten diagnostizierte Krebsart bei Männern. An Prostatakrebs erkranken in der Schweiz pro Jahr rund 6100 Männer. Damit ist dies die häufigste Krebsart überhaupt – fast 30 % der Krebsdiagnosen bei Männern entfallen auf Prostatakrebs. Nahezu alle Patienten sind zum Zeitpunkt der Diagnose 50 Jahre oder älter, fast die Hälfte sind 70 Jahre oder älter.

 

Wer ist betroffen?

Bösartige Erkrankungen der Hoden und der Prostata können frühzeitig erkannt und therapiert werden. Empfohlen wird daher Prävention (Selbsttest / Vorsorgeuntersuchung) v.a. in folgendem Alter:
 
Hodentumore: v.a. Männer 20 – 40jährig
Prostatakrebs: v.a. Männer ab 50jährig

 
Zusätzliche Risikofaktoren sind bekannte Hoden- und Prostatakrebserkrankungen in der Familie (v.a. Vater oder Bruder). 
? in diesem Fall ist eine frühe Abklärung wichtig.

  

Hodenkrebs betrifft v.a. 20 bis 40jährige

Hodentumore zeigen sich meist als harte und unregelmässige Schwellungen am Hoden, wobei Schmerzen extrem untypisch sind. Meist ist nur ein Hoden betroffen – in vielen Fällen besteht dabei ein Grössenunterschied zwischen den beiden Hoden. Hodentumore treten v.a. bei Männern zwischen 20 und 40 Jahren auf.
 
Selbsttest Hodenkrebs (Vorsorge)
Eine Selbstuntersuchung wird einmal im Monat empfohlen. Dazu tastet man von unten den Hodensack
und die Hoden in der geöffneten Handfläche ab und bewegt sie dazu leicht auf und ab.

Achtung: Die Nebenhoden können leicht mit Auffälligkeiten verwechselt werden; sie liegen direkt oben auf den Hoden und an der Aussenseite.

Wer Veränderungen an den Hoden feststellt, sollte diese von einem Urologen abklären lassen.
 
Symptome

  • Schwellung oder Vergrösserung eines Hodens
  • Verhärtung oder Knoten in einem Hoden
  • «Ziehen», Spannungs- oder Schweregefühl in den Hoden oder in der Leistengegend
  • Berührungsempfindlichkeit im Bereich der Hoden
  • Schwellung der Brustdrüse

 

Der Check beim Urologen» 
Die Diagnose erfolgt durch Abtasten der Hoden sowie durch eine Ultraschall- oder eine Computertomografie-Untersuchung.
 
Therapie
Der Hodenkrebs ist in den meisten Fällen heilbar. Der Hodentumor, d.h. der betroffene Hoden muss operativ entfernt werden. Bei gewissen Tumorarten und Stadien ist eine zusätzliche medikamentöse Therapie angezeigt. Langfristige Nebenwirkungen wie Impotenz, Unfruchtbarkeit oder eine Beeinträchtigung des sexuellen Empfindens treten durch diese Operation nicht auf, da der gesunde Hoden der Gegenseite die Funktion des entfernten Hodens übernimmt. Ausserdem kann das im Hoden produzierte Testosteron auch medikamentös ersetzt werden.

 

Prostatakrebs ist die häufigste Krebsart bei Männern

Prostatakarzinome treten vor allem in der zweiten Lebenshälfte auf. Risikofaktoren sind bekannte Prostatakrebserkrankungen in der Familie (v.a. Vater oder Bruder). Die bösartige Erkrankung der Prostata ist der häufigste Krebs des Mannes.
 
Vorsorge
Zur Vorsorge empfiehlt sich eine Untersuchung beim Urologen für Männer ab spätestens 50 in jährlichen bis 2-jährlichen Abständen. Bei bereits bestehenden Prostatakrebs-Fällen in der Familie sollte die Vorsorge spätestens ab dem 45. Altersjahr beginnen. Dank gezielter Vorsorgeuntersuchungen kann die Krankheit oft im heilbaren Frühstadium entdeckt werden.
 
Der Check beim Urologen
Bei einem persönlichen Gespräch informiert der Urologe ausführlich und klärt allfällige Unsicherheiten. Um den PSA-Wert zu ermitteln, wird Blut abgenommen (dies kann auch bereits beim Hausarzt stattfinden). In einer kurzen Untersuchung wird dann die Prostata abgetastet und auf Auffälligkeiten untersucht. Wenn nötig, verschafft sich der Arzt noch zusätzlich mit Ultraschall ein klareres Bild.
 
Therapie
Aufgrund der Diagnose und unter Berücksichtigung vieler weiterer Faktoren, wird mit dem Patienten gemeinsam die passende individualisierte Therapie/Strategie ausgewählt. Nebst der operativen Entfernung, stehen heutzutage viele alternative Behandlungsmethoden zur Verfügung.

 

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Über Uroviva

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