Mit diesen Bussen musst Du rechnen

Zu stark aufs Gaspedal gedrückt?

 

 

Eine kurze Unachtsamkeit und schon ist es passiert: Du fährst mit 36 km/h durch eine 30er Zone oder siehst das Tempolimit-Schild auf der Landstrasse nicht. Du bist nicht alleine – auf unseren Strassen sind Geschwindigkeitsüberschreitungen ein Massendelikt. Und Radarkontrollen lauern überall.

Bei einer Geschwindigkeitsüberschreitung musst Du mit rechtlichen Konsequenzen rechnen, welche von einer Ordnungsbusse bis hin zur Beschlagnahmung und Verwertung Deines Autos reichen können, von der Verwarnung bis zu einem Ausweisentzug auf unbestimmte Zeit. Geschwindigkeitsübertretungen sind ein Massendelikt. Deshalb beurteilen diese die Gerichte strikt nach Schema anhand der gefahrenen Geschwindigkeit. Die Einzelfallumstände werden in der Regel nicht beachtet (BGE 6B_1013/2017 E. 5.3.).

 

 

Der Bussgeldkatalog der Schweiz regelt bei tiefen Geschwindigkeitsüberschreitungen die Höhe der Ordnungsbussen. Diese reichen, abhängig davon, ob die Widerhandlung innerorts oder ausserorts, auf der Autobahn oder im Bereich einer Baustelle stattfindet, von CHF 40.00 bis CHF 260.00 (siehe Ziffer 303 in der Bussenliste der OBV). Bezahlst Du die Ordnungsbusse fristgerecht, ist die Sache für Dich erledigt.

Was tun bei Verkehrsdelikten?

In gewissen Fällen ist es sinnvoll, sich beraten zu lassen, welche Optionen einem offen stehen. Hier empfehlen wir Dir eine telefonische Beratung bei myright.ch. Die Experten von myright.ch rufen Dich an, wann es Dir passt, nehmen sich Zeit für Dich, prüfen Dein Dokument und zeigen Dir die nächsten Schritte auf. Ganz einfach und unkompliziert.

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Was geschieht bei hohen Geschwindigkeitsüberschreitungen?

Bei höheren Geschwindigkeitsübertretungen ist das Ordnungsbussenverfahren nicht mehr anwendbar. Dann musst Du nicht nur mit einer strafrechtlichen, sondern auch einer verwaltungsrechtlichen Sanktion rechnen. Dies bedeutet, dass, je nach der gefahrenen Geschwindigkeit, eine Verwarnung oder ein Führerscheinentzug angeordnet wird. Ist dies nicht Deine erste Geschwindigkeitsübertretung, sondern zählst Du zu einem sogenannten Wiederholungstäter, musst Du, im Gegensatz zu einem Ersttäter, mit einem massiv längeren Führerscheinentzug rechnen (Art. 16ff. SVG).

 

 

Laut Gesetz begehst Du als Raser ein Verbrechen. Deshalb wirst Du in diesem Fall mit mindestens einem Jahr Freiheitsentzug bestraft. Zudem kann der Staat Dein Auto beschlagnahmen und versteigern lassen. Ein Raser muss seinen Führerschein sicherheitshalber für mindestens zwei Jahre abgeben. Um ihn wieder zu erhalten, muss sich der Raser einer psychologischen Begutachtung unterziehen.

 

 

Summa summarum

Obwohl in der Schweiz die Strassen zu den sichersten der Welt gehören, ist gemäss SINUS-Report 2018 jeder dritte bis vierte Verkehrsunfall mit Todesfolge unter anderem auf die Geschwindigkeit zurückzuführen. Darum sind die rechtlichen Konsequenzen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen entsprechend einschneidend für die Täter. Die Gerichte kennen auch kein Pardon, wenn die betroffene Person aus beruflichen Gründen auf den Fahrausweis angewiesen ist. Wo also die PS Deines Boliden auskosten? Auf einer Rennstrecke – dort ist Schnellfahren erlaubt.

 

 

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